Impressionismus (1850-1900)

Der Impressionismus in der Malerei entstand aus einer Bewegung von Malern in Frankreich während der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Er verbreitete sich zunächst weltweit.

Unter freiem Himmel wurden die meisten impressionistischen Werke gemalt. Es ähnelte einer skizzenhaften Art und Weise. Dies ermöglichte die Reflexe der Lichter besser einzufangen. Die Impressionisten schenkten der Farbgebung mehr Beachtung. Dies zeichnete einen kompletten Gegensatz zu den Klassizisten aus, die der Linie selber mehr Beachtung schenkten. Der Impressionismus brach seiner Zeit viele Regeln in der malerischen Praxis.
Die Welt wurde von den Künstlern nur durch ihre malerischen Augen wahrgenommen.

Die hauptsächlichen Motive dieser Malerei sind in der Natur zu finden oder zeigen Eindrücke des Lebens in der Großstadt.

Es handelt sich stets um Momentaufnahmen. Folglich werden im Impressionen, also subjektive Eindrücke, und oftmals alltägliche Szenen gezeigt.

Ein zusätzlich großes charakteristischen Merkmal der impressionistischen Kunst ist die Maltechnik. Werden die Bildnisse von Nahmen betrachtet, fallen die Pinselstriche extrem auf und wirken grob und kurz. Aus der Ferne betrachtet verschwimmen diese allerdings und die gezeichneten Formen und Gegenstände werden deutlich sichtbar.

Charakteristisch ist zudem, dass impressionistische Werke meistens sehr bunt und farbenfroh gehalten sind und sich durch ihre hellen und lebhaften Farbnuancierungen ausgezeichnet. So sollen Schatten- und Lichteffekte wiedergegeben werden, wobei der Fokus darin liegt die Buntheit und Lebendigkeit der Dinge nachempfinden zu können.

Die Impressionisten erkannten, dass ihre Bilder die enorme Leuchtkraft erhalten, wenn sie sich auf die Grundfarben beschränken.

Viele der Werke entstanden dabei ausschließlich durch die Nutzung der Farben Violett, Indigo, Blau, Grün, Gelb, Gelbrot, Rot, die in kräftigen, kleinen Strichen nebeneinander gesetzt, also nicht vermischt, wurden, sodass jeder Strich besonders intensiv wirkte.

Die Kritik am Impressionismus war erheblich.

Einige Kritiker behaupten sogar, dass sie nicht erkennen konnten, was auf dem jeweiligen Bild abgebildet war. Daraus folgten sinkende Besucherzahlen, wodurch die Kosten der jeweiligen Ausstellungen, die die Künstler selber trugen, nicht mehr gedeckt. Und ihre geliebte Kunst verhalf ihnen nicht mehr zum Leben.

Künstler aus dem Malerviertel, die dem Impressionismus angehörten:

 

Bildquelle: Pixabay-User johnnyjohnson20430
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